Was gehört zu den Zielen und welche wollen wir erreichen?
Die Vorbereitungen für den Einzug eines Hundes in die Familie sind abgeschlossen.
Der Hund soll zu einem gleichwertigen Familienmitglied werden. Das setzt voraus, dass wir für den gemeinsamen Alltag Ziele setzen.
In der Vorbereitung wurde entschieden, welche Aufgabe (Wach-, Begleit-, oder Familienhund) er oder sie in der Familie übernehmen darf.
Entsprechend diesem Aufgabengebiet werden auch die Ziele erarbeitet. Erste Voraussetzung für alle Aufgaben ist der Grundgehorsam. Das ist das wichtigste Ziel, denn es beinhaltet alle gängigen Kommandos, die für den Umgang mit dem Hund sehr wichtig sind.
Welpen verleiten uns mit ihrer Niedlichkeit leicht dazu, den Gehorsam hinten anzustellen. Für uns ist aber die Welpenzeit die Wichtigste, um aus dem Spielerischen heraus die Kommandos zu lernen und einzuprägen. Nutzen sie das aufgebaute Vertrauen ihres Hundes und üben Sie mit allen Familienmitgliedern die Grundkommandos.
Zum Grundgehorsam gehören die Kommandos: Sitz, Platz, Bleib, Komm (ich nutze das Wort „Hier“), Aus (oder „Pfui). Diese Wörter sollen mit deutlicher Betonung und in Zusammensetzung mit einer passenden Handbewegung erlernt werden. Gerade bei jungen Hunden ist die Handbewegung wichtig, da Sie damit die Konzentration Ihres Hundes bewusst auf sich lenken. Sehr wichtig ist in diesem Lernprozess die Belohnung. Ich persönlich halte von der „Snack-Belohnung“ nicht so viel. Mein Hund ist über das Wort- und Handmäßige Lob erfreuter und „speichert“ die Kommandos besser.
Zur Festigung der Kommandos gehören regelmäßige Wiederholungen mit der ganzen Familie und sehr viel Geduld. Verbinden Sie das Erlernen immer mit Freude und Ihr Hund wird mit Spaß dabei sein. ilHilSie können auf behutsame, aber erzieherisch wirksame Weise das erste und wichtigste Ziel leicht erreichen.
Die nächsten Ziele richten sich nach dem Aufgabengebiet des Hundes, wobei auch die charakterlichen Eigenschaften zu beachten sind. Ein Schäferhund lässt sich leichter zum Gebrauchs- und Wachhund ausbilden. Das bedeutet aber nicht, dass er nicht als Familienhund geeignet ist. Hier müssen die Ziele genau erarbeitet werden. Als Wach- und Gebrauchshund ist eine zusätzliche intensive Hundeausbildung von Vorteil, bedeutet aber mehr Zeit- und Geldaufwand. Ein Familienhund kann ebenso ohne spezielle Hundeausbildung zum Wachhund erzogen werden.
Es liegt an jedem Hundehalter, was sein Tier lernt. Wenn man seinen Hund richtig kennt, versteht und auf seine Vorlieben eingeht, ist ein gesetztes Ziel in der Erziehung schnell erreicht.

Wuffi's Hundeglück
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