Welche Probleme können auftreten?
Das Zusammenleben mit einem Hund sollte harmonisch sein. Nicht immer funktioniert das so reibungslos. Daran sind nicht die Hunde schuld, sondern wir Menschen. Es wird ein Schema auf den Hund projektiert, dem kann aber nicht jedes Tier gerecht werden.
Es gibt in der Erziehung die Problemchen und die Probleme. Viele Problemchen werden jedoch zu schnell zu einem Problem erklärt, deshalb möchte ich hier darauf eingehen.
Der Hund folgt seinen urwüchsigsten Instinkten, daran hat auch die Vielfalt der Rassen nichts geändert. Im Zusammenleben von Mensch und Hund hat sich in den Jahrhunderten sehr viel geändert. War der Hund einst mal ein reines Nutztier, erfüllt er heute die Aufgabe eines Familienmitgliedes. Gerade das passt aber nicht zu jedem Hund.
Wird der Hund erwachsen, möchte er seine Triebe und Instinkte ausleben. Beachten wir Menschen dies nicht, kann aus einem Familienhund ein Problemhund werden. Jeder Welpe, der in seiner Kindheit einen Besitzerwechsel erlebt, kann ein Problemhund werden.
Probleme sehe ich:
- wenn Sie mit dem Hund nicht in die Öffentlichkeit gehen können,
- wenn Sie Ihren Hund nicht von der Leine lassen können,
- wenn Ihr Hund gegenüber eigenen Familienmitgliedern aggressiv wird,
- wenn Ihr Hund den Gehorsam total verweigert,
- wenn Sie selbst nicht einschätzen können, wie Ihr Hund auf Situationen reagiert.
In der Konsequenz heißt das nicht, Sie müssen sich von dem Hund trennen. Es geht darum, die Ursachen für das Verhalten des Tieres zu finden. Es wird kein Hund „böse“ geboren.
An uns Menschen liegt es, Probleme zu erkennen, aber nicht über zu bewerten. Bei auftretenden Problemen sollte man sich Hilfe suchen, deshalb muss man kein schlechtes Gewissen haben. Sie können als Hundebesitzer Erfahrungen sammeln und dem Hund kann geholfen werden. Probleme geht man an, sie wegzuschieben hilft niemandem.

Wuffi's Hundeglück
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