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Methoden der Erziehung, welche führen zum Erfolg?
Viele Hundebesitzer folgen dem Irrglauben: "Unseren Hunden müssen wir etwas beibringen. Dabei sind wir die Bestimmer, der Hund hat das zu tun, was wir wollen". Grundsätzlich nicht verkehrt, jedoch gilt als wichtigste Regel für den Hundehalter, sich seinem Hund mitzuteilen. Das bedeutet, wir als Hundebesitzer müssen die Sprache des Hundes lernen. Nur daraus ergeben sich die Methoden der Erziehung, die zum Erfolg führen.
Ein kurzes Beispiel: Ihr Hund kommt mit einem Spielgegenstand im Maul zu Ihnen, legt ihn vor Ihren Füssen ab. Jetzt fängt er an herumzuspringen, dabei wird geknurrt oder sogar gebellt. Was möchte Ihnen ihr Hund sagen? Für Hundekenner ist klar, der Hund möchte spielen, an Sie eine deutlich gerichtete Aufforderung. In der Sprache des Hundes verbindet sich in diesem Beispiel Wunsch, Freude und Forderung. Verstehen sie die Sprache richtig, können sie auf das Spiel eingehen oder dem Hund zeigen, sie bestimmen den Ablauf.
Sie sehen, wir müssen uns mit der Sprache des Hundes beschäftigen. Sie ist vielfältig:
- winseln, knurren, bellen, jaulen
- mit Rute wedeln, steif stehen, geduckt laufen, sich hinwerfen
- Ohren entspannt anliegend, Lefzen hochgezogen, Zähne zeigend.
Das ist nur eine kleine Auswahl in der Sprache eines Hundes, sie unterscheidet sich in der Körper- und Lautsprache.

Die Methoden der Erziehung gliedern sich bei uns Hundebesitzern genau in diese beiden Kategorien. Genau wie der Hund uns mit Körper und Stimme zeigt, was ihm wichtig ist, zeigen wir dem Tier, was wir von ihm erwarten. Die Akustik unserer Stimme und die Haltung unseres Körpers signalisieren dem Hund unsere Wünsche und Erwartungen.
Hunde können nicht denken, sie verknüpfen Erlerntes mit Instinkt und Vertrautem. Darauf müssen wir als Hundebesitzer die Erziehungsarbeit aufbauen. Sie werden sehen, es macht Freude, mit Methodik über Sprache und Körper Ihrem Hund etwas beizubringen.

Wuffi's Hundeglück
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